Dürnau & Gammelshausen
http://www.duernau.de/; http://www.gammelshausen.de
Dürnau ist eine überwiegend ländlich strukturierte Gemeinde am Fuße der Schwäbischen Alb, in der im Jahr 2006 2108 Einwohner verzeichnet wurden. Der Ort wird als Durnon erstmals 1275 im liber decimationis erwähnt. Die Niederadelsfamilie der Dürner von Dürnau standen im 13. bis 15. Jh. vermutlich als Ministerialien im Dienst der Grafen von Aichelberg. 1339 wird Dürnau württembergisch. 1479 verkauft Graf Ulrich den Ort an die Herren von Zillenhardt und im 17. Jh. fiel das Dorf an die Grafen von Degenfeld. 1684 wurde der Ort an Kurbayern veräußert, 1711 von den Degenfeld zurückerworben und 1806 wurde es erneut württembergisch.
Empfehlenswert ist ein Besuch des Gralglasmuseums und des Dorffestes am Rathausplatz. Tradition hat auch das Maibaumaufstellen.
Gammelshausen liegt malerisch am Fuße der Schwäbischen Alb im südlichen Teil des Landkreises Göppingen. Das Dorf hat 1500 Einwohner. Der Name Gammelshausen ist auf einen früheren alemannischen Sippenführer namens „Gamold“ zurückzuführen. Aus dem früheren „Gamoltzhusen“ entwickelte sich das heutige Gammelshausen. Die Gemeinde verfügt über eine Gemarkungsfläche von 330 ha. Der größte Teil dieser Gemarkung liegt in der Albvorebene und wird landwirtschaftlich genutzt. Das Hügelgebiet dient der Weide und dem Obstbau, der Steilhang ist Waldgebiet.
Die Gemeinden Dürnau und Gammelshausen betreiben gemeinsam als Grundschul- und Kindergartenverband die Kindergärten „Sausewind“ und „Regenbogen“, die Grundschule sowie im Bereich der Erwachsenenbildung die Volkshochschule Dürnau-Gammelshausen. In beiden Gemeinden gibt es verschiedene sportliche, kulturelle und kirchliche Einrichtungen, die die Dorfgemeinschaft fördern.
Partnergemeinde:
Mataró (Spanien) 1988